Über uns

Unsere Bandgeschichte startet im Grunde genommen an einem Getränkeautomaten, an dem sich ein Freundeskreis bestehend aus den zukünftigen Gründungsmitgliedern von Destiny´s Patient Erfrischungsgetränke holten und über etwaige Beschäftigungen nach der Schule diskutieren.

Als die altbekannten Konstanten doch irgendwann ihr Ende fanden, brauchte man eine neue Variable und der gemeinsame Nenner war schnell gefunden, die Musik. Natürlich war man sofort mit Fragen konfrontiert wie z.B.: “Wo proben wir? Wer macht was? Was für Songs spielen wir eigentlich?” Doch die Lösungen ergaben sich schnell.

Jam Session (2015)

Das Drum-Kit wurde entstaubt und aufgebaut, die Gitarren Amp`s so laut aufgedreht, wie man es sich Zuhause bei ständigem Lauschen mittels Geräusch empfindlicher Ohren nie hätte erträumen können, und die Stifte glühten.

Der Progress war spürbar groß und das ernsthafte Interesse an der Musik wuchs, jedoch nicht bei jedem von uns. Die Wege von Marco und uns trennten sich und ein neues Problem versperrte uns den Highway des Progresses.

Wir brauchten einen neuen Drummer. Die mit Suchen gefüllte Zeit verging jedoch nicht vergebens. Lukas, ein Schulfreund von Martin, hatte dieselbe Motivation wie wir und stieg in die Band ein. Gespannt wurde das erste Proben erwartet. Lukas musste sich an dieser Stelle erst noch für den Posten als Drumer qualifizieren und nach den ersten Minuten, die wir ihn kannten, fiel ein prägnanter Satz: “Heit am obend muss i oba wieder hoam, weil i hob versprochen, i geh mit Kollegen saufen.” Sofort war klar, das ist er, nicht weil wir so gerne tanken, nein, im Gegenteil, wir arbeiten lieber an Musik als an Gleichgewichtsübungen, sondern weil er das aussprach, was seit Jahrhunderten als altes Qualitätszeichen eines Drummers gilt: Nur ein trinkfester Drummer ist ein guter Drummer! Als er dann tatsächlich in die Trommeln schlug, bewahrheitete sich dieses auch.

In zwei Wochen stand unser erster Gig im Kalender, was für uns soviel bedeutete, wie an einem Wochenende 4 Songs zu schreiben. In 18 Stunden Arbeit war das auch erledigt. Vocals über Gitarrenverstärker, Gitarren über Bassverstärker und ein furchtbares Drum Kit, das bis heute noch dasselbe ist. Der Klassiker eines ersten Gigs also. Überraschend daran war aber, dass wir tatsächlich Leute begeistern konnten. Eine junge Dame blieb mir hier in Erinnerung. Sie filmte uns, um ihr Erlebnis, uns hier gesehen zu haben, nicht zu vergessen. Auch ein Autogramm nahm sie mit nach Oslo. Das war für uns der pure Wahnsinn. Ich will unsere Performance an diesem Abend nicht herunterspielen, aber der Ausdruck “bescheiden” trifft nach angehörten Aufnahmen doch zu. Die Faszination und Motivation wurde dadurch aber geweckt.

Es folgten Gigs in den verschiedensten Bars der Region, eine weitere Besetzungsänderung, die Umstellung auf ein Trio, stundenlange Songwritersessions, Aufenthalte in Studios und ein Konzert auf einem Festival, das von der größten Eventfirma der Umgebung veranstaltet wurde. Da stehen wir jetzt also am Ende des Anfangs unserer Geschichte.